Made with a Feeling

Blues witha Feeling

Blues ist für diese Musiker weit mehr als nur ein Genre – er ist Programm, Stil und Leidenschaft.

Den unverwechselbaren Sound der Band prägen Gitarrist und Sänger Wolfgang Bernreuther, Tom Feiner an der Bluesharp, Robert Seitz an den Tasten und Rudi Bayer am Bass. Je nach Konzert wird die Band durch Tommy Baier am Schlagzeug, Mona S. Wing an der E-Gitarre sowie Special Guest Joe Puscheck – den John Lee Hooker aus LA (Landshut) – ergänzt.

Drei markante Stimmen, gefühlvolle Bluesharp, ausdrucksstarke Gitarren und ein eingespieltes Zusammenspiel verleihen jedem Konzert seinen ganz eigenen Charakter. Ob unplugged oder verstärkt – mal melancholisch, mal temperamentvoll, spontan, dynamisch gehen die Musiker ihren eigenen Weg zum Blues.

Besetzung

  • Wolfgang BernreutherGesang, Gitarre, Dobro
  • Tom FeinerHarp, Gesang, Gitarre
  • Robert SeitzFender-Rhodes, Orgel
  • Rudi BayerBass
  • Tommy BaierSchlagzeug
  • Mona S WingE-Gitarre
  • Joe PuscheckGesang, Harp

Die Musiker

Sieben Stimmen, sieben Wege zum Blues.

Wolfgang Bernreuther — Gesang, Gitarre, Dobro

Wolfgang Bernreuther

Gesang, Gitarre, Dobro

Kopf, Gründer und Songwriter der Band. Singer-Songwriter mit jahrzehntelanger Bühnen- und Studio­erfahrung, umfangreicher Diskografie und Tourneen quer durch Europa. Mit seinem unverwechselbaren Slide- und Dobro-Spiel sowie seiner markanten Stimme prägt er die Handschrift von Blues with a Feeling — ein erdiger Mix aus Delta-, Country- und Chicago-Blues. Mehr zu seinen Soloprojekten, Alben und Terminen auf wolfgang-bernreuther.de.

Website besuchen
Tom Feiner — Harp, Gesang, Gitarre

Tom Feiner

Harp, Gesang, Gitarre

Spielt bereits seit den frühen 80ern mit Bernreuther — zuerst in einer Schülerband, ab 1991 in der Gründungsbesetzung von Blues with a Feeling. Bringt Musical-Erfahrung mit (u. a. Jesus Christ Superstar) und war jahrelang Frontmann der Blue City Blues Band in Regensburg. Auf mehreren Bernreuther-Alben zu hören; 2017 entstand mit dem Blues-Magier Leo "Bud" Welch im Mutterland des Blues in Mississippi die gemeinsame Platte "Don't Let the Devil Ride".

Robert Seitz — Fender-Rhodes, Orgel

Robert Seitz

Fender-Rhodes, Orgel

„Mauserte sich zu einem der besten Keyboarder der Regensburger Szene“, steht schon in seiner Abizeitung 1988. Zunächst auf Rockbühnen (Jive) und in Jazzkellern (Black&Blue) unterwegs. Anfang der 1990er traf er bei einer Anti-Golfkriegs-Aktion auf Tom Feiner, der ihn gleich mit Blues with a Feeling verschmolz. Begleitet als Pianist auch den Singer-Songwriter Detterbeck sowie Vernissagen regionaler Künstler.

Rudi Bayer — Bass

Rudi Bayer

Bass

Tieftöner und rhythmische Verankerung der Band. Ausführliche Bio folgt.

Tommy Baier — Schlagzeug

Tommy Baier

Schlagzeug

Bekannt für sein treibendes, präzises Schlagzeugspiel, das er bereits in zahlreichen weiteren Formationen unter Beweis stellt.

Mona S Wing — E-Gitarre

Mona S Wing

E-Gitarre

Blues-Urgestein an der Wing-Gitarre, in vielen Formationen aktiv. Setzt neben Bernreuther eigenständige Gitarren-Akzente und bringt jahrelange Bühnenerfahrung mit.

Special Guest

Joe Puscheck — Gesang, Harp

Joe Puscheck

Gesang, Harp

Gastsänger und Harp-Spieler aus L. A., gerne der "John Lee Hooker aus Landshut" genannt — setzt mit seiner Stimme unvergleichliche Akzente, wenn er gemeinsam mit der Band auf der Bühne steht.

Live

Eindrücke vom Internationalen Jazzweekend in Regensburg — wo die Band in ihrem 40-jährigen Bestehen bereits zum 20. Mal auf der Bühne stand.

Blues with a Feeling — Open-Air-Auftritt vor historischer Altstadtkulisse
Tom Feiner an der Bluesharp, Robert Seitz an den Tasten
Foto: Soziale Initiativen Regensburg e.V.
Die Band live unter bunten Lampions
Blues with a Feeling auf der Bühne beim Internationalen Jazzweekend Regensburg vor großem Publikum
Blick von der Bühne ins Publikum beim Internationalen Jazzweekend Regensburg

Videos

Bewegte Eindrücke vom Internationalen Jazzweekend Regensburg.

Tanzendes Publikum zu Blues with a Feeling

Hörproben

Ein Ausklang — reinhören lohnt sich.

Hörprobe auf YouTube
Hörprobe auf YouTube

Diskografie

Auf diesen Platten haben Mitglieder von Blues with a Feeling mitgewirkt.

Eigene Alben & Bandprojekte

  1. 2023

    Still a Fool

    Clearaudio · Doppel-LP / CD

  2. Cover: Don't Let The Devil Ride — Live 2017
    2019

    Don't Let The Devil Ride — Live 2017

    Wolfgang Bernreuther mit Tom Feiner & Leo „Bud“ Welch · Fenn Music

  3. Cover: Wolfgang Bernreuther's New Experience
    2016

    Wolfgang Bernreuther's New Experience

  4. Cover: Songs from Little Town
    2014

    Songs from Little Town

    Wolfgang Bernreuther

  5. Cover: I Wonder Why
    2005

    I Wonder Why

    Wolfgang Bernreuther mit Rudi Bayer

  6. Cover: Brothers in Blues
    2005

    Brothers in Blues

    Wolfgang Bernreuther mit Rudi Bayer (Kontrabass)

  7. Cover: Brothers & Friends

    Brothers & Friends

    Wolfgang Bernreuther mit Rudi Bayer

  8. Cover: I'm Waiting For You

    I'm Waiting For You

    Wolfgang Bernreuther mit Rudi Bayer, Mark Bender und Tom Feiner (Harp)

Mit anderen Künstlern

  1. Cover: Wild Women Don't Have No Blues
    2014

    Wild Women Don't Have No Blues

    Jeanne Carroll & Wolfgang Bernreuther · limitierte Vinyl-Auflage

  2. 2004

    Folk & Blues Emotions

    Wolfgang Bernreuther mit B_ella

  3. Cover: Bright Lights, Big City

    Bright Lights, Big City

    Jeanne Carroll feat. Wolfgang Bernreuther

United Blues Experience

  1. Cover: Soul On Fire

    Soul On Fire

    mit Wolfgang Bernreuther

  2. Cover: Heart Blood Ballads

    Heart Blood Ballads

    mit Wolfgang Bernreuther

  3. Cover: The Cologne Concert

    The Cologne Concert

    mit Wolfgang Bernreuther · Doppel-LP

Quelle: wolfgang-bernreuther.de →

Angaben nach offizieller Website und öffentlichen Datenbanken. Wo kein Jahr gesichert belegt ist, bleibt es offen — Ergänzungen willkommen.

Cover-Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Bernreuther.

Presse & Kritiken

Zeitungsausschnitte und Stimmen aus über vier Jahrzehnten.

Zeitungsausschnitt Mittelbayerische Zeitung 16.04.1992 – Alabama-Train im AuerbräuVergrößern
Mittelbayerische Zeitung · 16.04.1992

Alabama-Train im Auerbräu

„Blues with a Feeling“ hielten als Quartett, was der Name verspricht

„Fleißig nuckelt und saugt Tom Feiner seine Harp, um Louisiana Red’s ‚Alabama Train‘ förmlich durchs Auerbräu schnaufen zu lassen. Die Zugmaschine sitzt jedoch hinter der Septime-verliebten Gibson und versteht es grandios, ihre Musiker durch die Mississippi-Sümpfe zu dirigieren.“

Christian Schmalzl

Zeitungsausschnitt Süddeutsche Zeitung 12.10.1993 – Spontaner Ausdruck des SeelenlebensVergrößern
Süddeutsche Zeitung · 12.10.1993

Spontaner Ausdruck des Seelenlebens

„Louisiana Red“ und „Blues with a Feeling“ in der Jugendsiedlung Hochland

„Da lassen Keyboarder Robert Seitz und Bassist Rudi Bayer nur in kurzen Passagen ihre Jazz-Ausbildung aufblitzen und schließen sich sonst dem Stil von Wolfgang Bernreuther (Gitarre), Tom Feiner (Mundharmonika) oder eben ‚Louisiana Red‘ an. Der Grundsatz dabei bleibt: Blues ist Gefühlssache.“

Matthias Kiefersauer

Zeitungsausschnitt Donaukurier 2004: Wolfgang Bernreuther und Rudi Bayer live in der Meckenhausener MehrzweckhalleVergrößern

Fotos: Buchner

Donaukurier · 13.10.2004

Mehrzweckhalle mit Mississippi-Blues-Feeling

Acht Musiker bei Wolfgang Bernreuthers Blues Revue / Mitreißende Reise durch die Musikgeschichte

Meckenhausen (pse) Für den durchschnittlichen Bluesfreund ist eine Schulturnhalle nicht unbedingt Garant für eine authentische Konzertatmosphäre. Dem Gitarristen Wolfgang Bernreuther dagegen versetzte der Schauplatz des Abschlusskonzerts der Kult-Tour schlagartig die adäquate Schwermut: „Als ich vorhin drüben in dem Abstellraum war, hab ich die blauen Turnmatten mit den braunen Ecken liegen sehen, und die traumatischen Erlebnisse meiner Kindheit und Jugend sind wieder hochgekommen – da war ich gleich wieder im richtigen Blues-Feeling.“

Das Publikum in der immerhin zu drei Vierteln besetzten Meckenhausener Mehrzweckhalle zögerte nicht lange, versetzte sich ebenfalls in Blues-Stimmung, vergaß die Bodenmarkierungen und Basketballkörbe und ließ sich vom ersten Song an mitreißen.

Zunächst ist Bernreuther, der Geschichtenerzähler, noch alleine mit seiner Steelguitar. Doch Rudi Bayer, sein „musikalischer Zwillingsbruder“ am Bass, ist nicht fern. Zwei Blutsbrüder, die sich leidenschaftlich durch die Sümpfe Louisianas, die ursprünglichen Wurzeln des Blues, spielen. Und immer mehr Freunde schließen sich dem insgesamt achtköpfigen Treck durch die amerikanische Musikgeschichte an. Tom Feiner, hauptberuflicher Ergotherapeut und passionierter Bluesharp-Springteufel, stellt sich mit einer bemerkenswerten Version des Work Song, halb gesungen und halb mit der Harmonika gespielt, vor.

Robert Seitz ist auch nicht eben ein Stillsitzer. Tatsächlich schafft er das, was nur die wenigsten Tastenmänner überzeugend können: Er hantiert, springt, tanzt hinter seinem Fender Rhodes und den anderen ihn umgebenden Klaviaturen, als wäre der Leibhaftige persönlich hinter ihm her, und ringt dem Instrument ganz nebenbei noch ein grandioses Solo ab.

(…) Bernreuther erzählt die Geschichte vom liebestrunkenen Rundlauf an der Tischtennisplatte, Tom Feiner springt von der Bühne und klettert mit der Mundharmonika durchs Publikum.

Und bei all den gebrochenen Herzen, die im Laufe dieses Abends besungen wurden, bleibt doch eines zurück: der Blues, ein gutes Gefühl. Man trifft sich immer zweimal im Leben, immer an Crossroads, und vielleicht ja wirklich auf dem Weg nach Westen. Get your kicks on Route 66 – die letzte Zugabe, dann ist die Kult-Tour 2004 vorbei. Schön war’s.

pse

Zeitungsausschnitt Mittelbayerische Zeitung 25.01.2005 – Die sentimentalen Momente bestachenVergrößern
Mittelbayerische Zeitung · 25.01.2005

Die sentimentalen Momente bestachen

„Blues with a feeling“ begeisterte im Kangaroo Inn / Ein glänzend aufgelegter Bernie

„Kongenial wie immer sein langjähriger musikalischer Wegbegleiter Tom Feiner. Wenn Feiner die Bluesharp ansetzt, dann lauscht man auch Stimmungen und non-verbalen Liedern, die er mit der ‚Mundharmonika‘ zu vermitteln weiß. Fast ein Heimspiel war dieser Abend für Robert Seitz an der Orgel und dem Piano. Der Regensburger mit starken Neumarkter Bezügen gab ebenso wie Rudi Bayer am Bass eine stimmige rhythmische Abrundung.“

Lothar Röhrl

Zeitungsausschnitt Mittelbayerische Zeitung 2006: Robert Seitz an den Tasten, Bildunterschrift „Tom Feiners ‚Blues with a feeling‘“Vergrößern
Mittelbayerische Zeitung · 25.07.2006

Den Blues und das Revoluzzertum im bayerischen Blut

Die Jazzregion zeigt sich fröhlich und auf konstant gutem Niveau / Nur experimentieren tut der Oberpfälzer weniger gern

Perfekte Illusion liefert „Blues with a feeling“. Bluesharp-Spieler Tom Feiner, Gitarrist Wolfgang Bernreuther, Bassist Rudi Bayer und Organist „Captain Korg“ Robert Seitz setzen die Zuhörer mit der ihnen eigenen Intensität und Dynamik gnadenlos der „Desert Sun“ aus; da scheint der Hitzschlag greifbar, sieht man flirrende Südstaaten-Straßen vor sich, auf denen sich Menschen tief in die Schatten der Holzbalkone drücken. Entrückende Klassemusik mit zwei grandiosen Bluesstimmen: packend!

(…) Technischer K.o. auch im Andreasstadel: „Die raue Straße des Blues schaut so aus: Man kommt her und es ist keine Anlage da“, witzelte Gitarrist und Sänger Wolfgang Bernreuther, der mit Tom Feiner, Rudi Bayer und Robert Seitz am Samstag im Esprit „Blues with a feeling“ präsentieren wollte. Die Gruppe griff zur Selbsthilfe und lieh sich kurzerhand aus einem Musikalienladen eine Anlage. Für das geduldig wartende Publikum begann das Konzert mit halbstündiger Verspätung. Auch hier wurde die Kunst zur Improvisation mit heftigem Applaus belohnt.

Susanne Wiedamann

Blues with a Feeling live beim Jazzweekend Regensburg 2025, Rehorik-InnenhofVergrößern

Foto: Peter Geiger

er-em-online.de · 13.07.2025

Blues beim Jazzweekend – Balsam für die Seele

Kritik zum Konzert am 12. Juli im Rehorik-Innenhof „Am Brixener Hof“

Der Blues? Bekanntlich ist er nichts anderes als der Blues. Er steht für sich selbst. Das gilt selbstredend auch für Wolfgang Bernreuther und seine fünf Begleiter, die sich gemeinsam „Blues with a Feeling“ nennen und genau dafür einstehen.

Der Blues, er zieht so in den Bann, weil er einfach ist. Weil er laut ist. Weil er davon lebt, dass sich seine zwölf Takte immer wieder aufs Neue wiederholen. Weil er musikalischer Ausdruck der Idee von der ewigen Wiederkehr ist. Langweilig ist er aber allein deshalb nicht, weil er variabel ist. Weil sich seine Takte und Rhythmen verschieben. Weil immer wieder Neues auftaucht, an seinem rauen Klanghorizont. Und: Weil in seiner Kraft und Unbeherrschtheit auch das Potenzial verborgen ist, sein eigenes Gegenteil hervorzubringen.

Weil er leise sein kann. Weil Bandleader Wolfgang Bernreuther nur ein Zeichen zu geben braucht: Und dann verstummt sie schon, seine Combo. Und gibt er nochmal ein Zeichen, dann bewegt sich der Klangkörper wieder weiter, auf dem „Alabama Trail“ etwa, einem Song von Louisiana Red, den sie deshalb seit vielen Jahren im Programm haben, weil sie lange mit der 2012 verstorbenen Blueslegende gemeinsam musizierten.

Hier, an diesem magischen Samstagabend beim Jazzweekend, spüren sie es selbst, dass alles hinhaut. Dass everything alright ist. Dass all der Ärger des Alltags abfällt. Und dass sich alles auflöst, im Wohlgefallen des Klagegesangs. Weil alles wie am Schnürchen funktioniert. Weil das Publikum schwelgen will. Weil sich die Leute fallen lassen wollen. Weil sie mitschwingen. Wippen. Und sich wiegen lassen.

Sich anstacheln lassen, von Tom Feiners Mundharmonika. Sich tragen lassen, von warmen Orgelsounds des Robert Seitz. Sich den Riffs der Gitarren und dem „dididippdippdipp“ der Bassfiguren unterwerfen – um dann auf dem Wellenkamm der Rhythmen hinüberzugleiten, ins Gelobte Land der beiden solierenden Gitarristen Wolfgang Bernreuther und seiner sitzenden Kollegin Mona. Formvollendete eineinhalb Stunden Ekstase sind das. 90 Minuten Balsam für die Seele.

Peter Geiger

Quelle: er-em-online.de

Fanpost

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Freigegebene Nachrichten

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